Für den Notfall bestens gewappnet

Bürgerstiftung ermöglichte Erste-Hilfe-Kurs für ZWAR-Gruppe Wahlscheid

Manche Fähigkeiten möchte man nie im Leben anwenden müssen, und doch ist es wichtig, sie beherrschen zu können: zum Beispiel Erste Hilfe. Das gilt für alle und vor allem für ältere Menschen, wenn sie sich etwa zum Nordic Walking treffen, wie die Wahlscheider ZWAR-Gruppe. „Für den Notfall gewappnet zu sein, kann Leben retten“, meint Gabriele Willscheid, die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar und war mit ihrem Vorstand einer Meinung, der ZWAR-Gruppe für ein medizinisches Notfalltraining finanziell unter die Arme zu greifen.

(v. l. n. r.:) Schweißtreibend war die Herzdruckmassage, stellte Guido Hillmann bei der Übung mit dem Dummy fest. Ein Lob gab es von Übungsleiter Marcel Gramer und Gabriele Willscheid (Mitte) sowie von den Teilnehmenden der ZWAR-Gruppe im Hintergrund.

Und da war es gut, dass Doris Gramer mit ihrem Sohn Marcel einen kompetenten Fachmann kennt. Marcel Gramer ist Rettungsingenieur und vermittelt die Techniken der Ersten Hilfe unter anderem bei Firmen und in Altenheimen. Jetzt führte er 20 Teilnehmende der ZWAR-Gruppe in die Grundsätze medizinischer Sofortmaßnahmen ein. In Theorie und Praxis übten sich die Seniorinnen und Senioren im Anlegen eines Druckverbandes und der stabilen Seitenlage, erlernten Maßnahmen bei Schlaganfall und Herzinfarkt, bei akuter Luftnot und die Anwendung des Defibrillators.

Wie wichtig die frisch erworbenen Kenntnisse sind, hatte die ZWAR-Gruppe tatsächlich schon hautnah erfahren müssen. Beim Plausch nach anstrengender Walking-Tour war vor kurzem ein Teilnehmer wie aus heiterem Himmel zusammengesackt. Wenigstens atmete er noch, doch war er kurz bewusstlos. Sie legten ihn in die stabile Seitenlage und riefen den Rettungswagen. Die Erkenntnis nach diesem Vorfall lautete: „Höchste Eisenbahn für einen Erste-Hilfe-Kurs!“ Für einige, wie für den 78-jährigen Walter Uerdingen, der viele Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr gedient hatte, war es nur eine Auffrischung. Für andere, wie den 82-jährigen Jürgen Großmann, war es eine Premiere. „Als ich meinen Führerschein gemacht habe, war Erste Hilfe noch keine Pflicht“, erzählt er. Aber es ist ja nie zu spät, sich die überlebenswichtigen Kenntnisse anzueignen.

„Das ist alles keine Hexerei“, stellten die Teilnehmenden am Ende beruhigt fest und mit ihnen auch Gabriele Willscheid, die als Zaungast kurz dabei war: „Ich sollte wohl auch mal meine Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen“, gelobte sie.

Für den Notfall bestens gewappnet

Datum: 10. März. 2026

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Frau Gabriele Willscheid
Geschäftsführerin
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