„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nichts wie hin zur Kita!“ So können die Kinder von Wahlscheid jetzt in Anlehnung an den bekannten Evergreen singen. Pünktlich zum Auftakt der Hitzewelle überraschte der Förderverein der Kita „Rathausflöhe“ mit zwei neuen Planschbecken nebst Wasserspielgeräten wie Wasserbomben und Wasserbahn.

Da ging sogar dem Plastik-Maulwurf der Hut hoch (von links nach rechts): Sebastian Göllner, Simone Reuter, Gabriele Willscheid und Marilena Lambertz mit den Kindern beim Probelauf des neuen Planschvergnügens.
„Nach einem turbulenten Jahr mit zeitweiser Notbetreuung und Personalfluktuation“, erklärt Marilena Lambertz, Vorsitzende des Fördervereins, „wollten wir unseren Kindern die Tage bis zu den Sommerferien abwechslungsreich und erfrischend gestalten.“
Freilich hätte sich der Förderverein das neue Equipment ohne die BürgerStiftungLohmar nicht leisten können, räumte sie ein und zeigte sich überaus dankbar für die Förderung in Höhe von 500 Euro.
„Das war doch selbstverständlich“, betonte Gabriele Willscheid. Die Geschäftsführerin der Stiftung war zusammen mit Sebastian Göllner, ebenfalls von der Stiftung, zur Generalprobe des Planschvergnügens nach Wahlscheid gekommen. Und sie freuten sich mit den grölenden und lachenden Kindern über den neuen Sommerspaß. Da ging sogar dem kleinen Maulwurf der Hut hoch – dank Wasserkraft aus dem Gartenschlauch. Kein Wunder, dass das Plastiktier, Teil der vielfältigen Ausstattung, das Zeug hat, zum neuen Maskottchen der Kita zu werden.
„So nimmt man den Kindern die Angst vor dem Wasser. Ein erster Schritt zum Schwimmenlernen“, meint Gabriele Willscheid und fügt hinzu: „Die Kleinen so fröhlich zu sehen, zeigt uns, dass sich unsere Förderung wirklich gelohnt hat.“
Bei allem Spaß hat freilich die Sicherheit oberste Priorität, erläutert Simone Reuter, die kommissarische Leiterin der Kita. Um die Kinder vor Hitze zu schützen, beobachtet sie mit ihrem Team regelmäßig die Sonneneinstrahlung. Ab einem UV-Index von 8 müssen die Kinder in den kühlen Räumen bleiben, sinkt der Index, geht es nach draußen – aber nur mit Sonnencreme und Baseballcap. Dazu sind die Eltern angehalten. Und pro Planschbecken muss für alle Fälle jeweils eine Aufsichtsperson dabei sein.
„Da kann ja nichts schiefgehen“, zeigte sich Gabriele Willscheid überzeugt und forderte die Kinder auf: „Hinein ins kühle Nass!“















